London Klima, Wetter, beste Reisezeit

 
London Eye Riesenrad
 
Wer es nicht zu warm, beziehungsweise nicht zu kalt liebt, ist in London genau richtig. Die quirlige Metropole Großbritanniens überzeugt seine Besucher mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 11 Grad. In den Sommermonaten, so im Juli, klettert das Thermometer bis auf 20 Grad. Im kalten Januar werden um die 5 Grad gemessen. Alles Gradzahlen, die einem von einem Abstecher nach London, nicht abhalten sollten. Ganz im Gegenteil, wer die richtige Kleidung dabei hat, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.

Wie Londonfans millionenfach bestätigen werden, sind diese Werte, kein Grund um auf diese Stadt zu verzichten. In den zwölf Monaten eines Jahres wird Englands Hauptstadt mit Niederschlägen konfrontiert. Selbst in der trockensten Jahreszeit können Nebel, Schauer und Regen aufkommen. Aber grundsätzlich gilt, dass es in London nicht häufiger undurchsichtige Dunstverhältnisse gibt, als in anderen europäischen Städten. Und das, obwohl die englische Krimiliteratur immer im Nebel und bei Dunkelheit, ihre Mörder sucht.

 

Da diese immer wieder besuchenswerte Großstadt in einer relativ günstigen Klimazone liegt, kann sie über das ganze Jahr hinweg, als Reiseziel dienen. Durch den Golfstrom, der vom Atlantik her meistens das Wetter bestimmt, fallen die Außenwerte kaum unter der magischen Nullgradmarke. Kaltes und eisiges Klima sind nur äußerst selten anzutreffen. Trotzdem sollten Londonreisende stets eine Regenkleidung im Gepäck haben. So vorgebeugt erlebt man eine der interessantesten Städte der Welt, trocken und relaxt. Die meisten Besucher kommen zwischen Mai und September, um sich die vielen Sehenswürdigkeiten in aller Ruhe anzusehen. Meistens begrüßt einem eine Mischung aus Wolken, Regen und Sonne, aber diese Reihenfolge kann sich kurzfristig schnell wieder ändern und ein kurzer Pubbesuch kann zur Überbrückung Wunder wirken. Bei einem Ale oder Lager Bier ziehen schnell wieder positivere Gedanken auf und werden mit einigen Sonnenstrahlen fürs Gemüt belohnt.

Touristen, die die beliebteste Stadt von United Kingdom oft besuchen, ist das wechselhafte Klima ziemlich egal. Außer wenn sie eine fröhliche Runde auf dem Riesenrad London Eye drehen möchten oder eine Bootsfahrt auf der Themse ansteuern. Bei diesen Aktivitäten sollte der Wettergott doch zustimmen, um auf dem fantastischen Ausblick vom Riesenrad, nicht zu verzichten. Ein origineller Laden, der das ganze Jahr Hochkonjunktur hat, ist der Christmas Shop. Hier bekommt man auch zu Ostern den irrsten und coolsten Weihnachtsschmuck. Selbst die im Hintergrund gespielte X-Mas-Musik sorgt für die passende Stimmung.

 
Laut der Londoner Klimatabelle kann man sich optimal über die voraussichtlichen Wetterverhältnisse informieren. Dort wird auch die Anzahl wahrscheinlicher Regentage vermerkt. Wer sich im Sommer eine Stippvisite gönnen möchte, sollte unbedingt mit höheren Übernachtungs- und Flugkosten rechnen. Hier spielen auch die Termine der Schulferien eine große Rolle. Ein niedriger Reisepreis fällt in der restlichen Jahreszeit an. Hier sollte man sich vorab schon einmal mit dem Gedanken befassen, dass einem ein feuchtes Klima erwarten kann.

Als City der Superlative beeindruckt London mit seinem unvergleichlichen Flair und seinem Anziehungscharakter Menschen aus allen Teilen der Welt. Das gut aufgebaute Underground-Netz überzeugt durch seine schnellen innerstädtischen Verbindungen. Londons U-Bahnen fahren schnell und sicher im Minutentakt und bringen einem ohne Umwege zu seinem gewünschten Ziel. Besuchern ist eine Fahrkarte zu empfehlen, die über den gebuchten Aufenthaltszeitraum ihre Gültigkeit hat. So müssen nicht immer erneut Fahrausweise gekauft werden. Ebenso wäre der Londonpass ein Tipp, um die Urlaubstage entspannter verbringen zu können.

 
Tower Bridge in London
 

London ist mit seinen über acht Millionen Einwohnern nicht nur die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs, sondern gehört zu den einwohnerstärksten Metropolen in ganz Europa. Unter der Sonne oder den Regenschirmen werden über 300 unterschiedliche Sprachen gesprochen, denn 30 Prozent unter den hier lebenden Menschen, sind Emigranten. Das multikulturelle Miteinander funktioniert, wie in anderen europäischen Städten, auf einer hervorragenden Art und Weise des Miteinanders.

An Tagen, wenn das Wetter kein Erbarmen mit seinen Besuchern hat, erwarten weltbekannte Museen, exzellente Kaufhäuser und Orte, wie das Wachsfigurenkabinett, viele interessierte Zeitgenossen. Die Tate Gallery, mit ihren altmeisterlichen, modernen und ägyptischen Abteilungen bieten für alle Liebhaber von Kultur ein beeindruckendes Forum. Ebenso hat sich London mit seinen schrillen Modelabels sowie seinen berühmten Musikern und Bands, einen hervorragenden Namen in der Szene gemacht. Im Norden Londons leben Stars wie Jamie Oliver. Aber auch Prominente wie Boy George, George Michael oder die hinter der Oxford Street lebende Madonna.

 
Ebenfalls gehört ein Besuch der „Last Night of the Proms“ zum Pflichtprogramm. Schon vor 100 Jahren fand dieses verrückte und außergewöhnliche Musikerlebnis in der Royal Albert Hall statt. Hierbei handelt es sich um das jährlich stattfindende Promenadenkonzert, das über TV auf dem ganzen Globus übertragen wird. In Alltagskleidung feiern die Londoner mit diesem Abschlusskonzert das Saisonende.

Bei allzu schlechtem Wetter ist ein Kinobesuch eine schöne Gelegenheit mehr über das Land zu erfahren. Im Phoenix Cinema laufen Wochenschauen, die während der zwei Weltkriege gelaufen sind. In dem 1910 gebauten Baukomplex werden hauptsächlich sogenannte Independent Films gezeigt. Das sind Streifen, die nicht für ein Massenpublikum geschaffen wurden, aber trotzdem viele Anhänger haben. Dieses Kino sollten sich Filmfans merken.

 
Tower of London
 
Immer ein Besuch wert, der in Greenwich beheimatete Brick Lane Market. Hier gibt es neben internationalen Gewürzen auch viele andere Kuriositäten des täglichen Lebens. Hier soll übrigens auch die beste Pizza Londons erhältlich sein. Die urige Pizzeria Franco Manca bewirtet hier ihre Gäste.

Aber auch herrlich ausgestattete Kirchen gehören zu dem Stadtbild Londons. Wer die königliche Zeremonie einer Wachablösung live miterleben möchte, sollte sich um 11.30 Uhr vor dem Buckingham Palace einfinden. 45 Minuten dauert dieses Schauspiel, dass von April bis Juli jeden Tag stattfindet. In den Herbst- und Wintermonaten allerdings nur jeden zweiten Tag. Bei stärkeren Regen fallen diese Rituale allerdings aus. Hiermit ist es immer ganz ratsam, sich mit den aktuellsten Wetterdaten zu versorgen.

Wer einmal der hektischen und lauten Stadt entfliehen möchte, sei ein Kurztrip vor den Toren Londons empfohlen. Das Feuchtbiotop Barnes ist eine Oase der Ruhe um die Natur in vollen Zügen genießen zu können. Nach einigen Stunden kehrt man mit neu aufgeladener Energie in das Getümmel der Großstadt zurück. In Soho oder den vielen verschiedenen Restaurants aller Nationalitäten findet jeder seine Essensvorlieben. Mit einem Spaziergang entlang der vielen Shops und Läden kann ein unterhaltsamer Tag zu Ende gehen. Und die Wetterverhältnisse hatten nicht einmal eine störende Funktion.

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